Pressestimmen zu Konzerten

Auch Georg Gershwin spielt er und noch Ärgeres. Zum Beispiel, nicht gerade ein Orgelwerk sui generis, die „Lieder und Tänze des Todes“ von Mussorgsky in der Hofkirche und im KKL.... – wie nur, mag man sich fragen, aber: ich habe es gehört, es funktioniert. Das ist alles zusammen so unkonventionell, wie er die epidemisch berühmte d-Moll-Toccata von Bach in die Hand nimmt: mit überraschenden, ja erschreckenden Verzierungen. Über die sich der wie gesagt grösste Orgelkomponist aller Zeiten gewiss von Herzen gefreut hätte.

Peter Hagmann, Laudatio Verleihung des Luzerner Kunstpreises, 15. November 2009

In all den Jahren als Organist habe ich unheimlich viele freudige Momente erlebt, aber auch blaue Flecken davongetragen. Und ich habe gemerkt: Ge- lingt es mir, eine Gegenwart Gottes so darzustellen, dass Menschen genau in diesem Raum und in diesem Moment eine emotionale und seelische Offenheit herzustellen vermögen, dann ist es das Beste, was ich leisten kann.

Wolfgang Sieber im Interview mit Leo Dick, KKL Programm zum Tastentag,

22. Nov. 2015

Obwohl da romantisch ausgedehnte Dynamik aufscheint, blieb immer Bachs Genius im Vordergrund, differenziert und durchsichtig trotz aller Klangdichte. Sieber spielte die virtuosen Läufe der Fantasie locker aus und liess sie wie verklärt ausklingen, um die Fuge leise entstehen zu lassen. Wie einen stetig breiter werdender Fluss baute er das Thema auf, liess es kleine Inseln umspielen und schliesslich in brausender Klangflut verströmen.

Gerda Neunhoeffer, Neue Luzerner Zeitung, 21. Juni 2016

Und er begeisterte, vergnügte und belustigte das Publikum, wenn sein Spiel von Nadja Räss mit einem seufzenden Juchzer– oder juchzendem Seufzer – unterbrochen wurde.

Carola Nadler, St. Galler Tagblatt online 13. Januar 2015

Die beiden Organisten – Willi Valotti am Akkordeon und Wolfgang Sieber – beeindruckten mit stupend sicher vorgetragenen Einleitungen und Übergängen. Da flogen sogar die Puttenengel in seliger Verzückung durch den Kirchenraum!

Paul Jud, Einsiedler Anzeiger, 19. Mai 2015

"Die Orgel war überhaupt das Geilste von allem", freute sich ein junger Konzertbesucher...

Urs Mattenberger, Neue Luzerner Zeitung, 8. Januar 2014

Locker wirkten die «Trinklieder» von Franz Schubert, während sich Siebers «Gang rüf de Bruune» als währschaft–wuchtige Komposition mit einem fröhlichen «Sennele–hoa–ho» entpuppte. Der Träger des Goldenen Violinschlüssels 2014 machte deutlich, dass er in der Tradition der Toggenburger Hausorgeln aufgewachsen ist und jede erdenkliche Klangfarbe buchstäblich spielend erzeugen kann.

Appenzeller Volksfreund, 5. Januar 2015

...unter der Leitung von ... Wolfgang Sieber so verführerisch in die Ohren gegossen, geträufelt, gesungen, geblasen und geflötet, dass mir die Reise rückblickend wie ein nachtheller Tagtraum erscheint, in dem sich die tausendundzwei Klänge und Geräusche in unseren betäubt-überwachen Körpern von Nervenzelle zu Nervenzelle fortptlanzten ...

Ruth Schweikert, Sonntags-Zeitung, 14. Oktober 2001

Klangkünstler Wolfgang Sieber entlockt der Hausorgel ein leises Zirpsen und Wispern...Der Verein Windbläss hat schon öfters die Tore des traditionellen Hausorgel-Repertoires weit geöffnet, seine Konzerte mit moderner Literatur bereichert oder den begnadeten Orgelvirtuosen und Improvisator Wolfgang Sieber mit Beatboxern zusammen spielen lassen.

Hansruedi Kugler, Appenzeller Zeitung, 12. November 2013

Die Wichtigkeit der Orgel zeigt sich schon im "Te Deum in C" ...Eine ganz andere Seite zeigte das "Jubilate Deo in C", bei dem die Orgel filigrane Klänge aus dem Fernwerk beisteuerte, am Schluss aber mächtig aufbrauste. So richtig entfalten konnten sich das Ensemble...und der Organist in "Rejoyce in the Lamb"..

Fritz Schaub, Neue Luzerner Zeitung, 19. Septembert 2013

C'est sans doute une des oevres les plus célèbre de Vierne (L'Impromptu pour orgue seul), et Wolfgang Sieber en a bien rendu toute la richesse. 

Jean-Marie Schreiber, l'Alsace, 8. Septembert 2013

Knapp 80 Minuten dauert der Film zu dem Sieber seinen ganz eigenen Soundtrack aus Adaptionen von Piano-Schemata, Variationen von Gershwins Rhapsody, eigenen Arrangements und Improvisationen präsentiert. Dabei
nutzt er die ganze Bandbreite, die sein Instrument bietet, mal klingt die Orgel wie eine Kirmesorgel, dann wie ein ratternder Filmprojektor (...)

Ralpf Bittner, Neue Westfälische, 5. August 2013

Wolfgang Sieber ist eine ganz besondere Blüte im bunten Garten der Schweizer Orgelszene,....ein Ausnahmekönner, aber alles andere als ein abgehobener Emporenvogel.

erwin-messmer.ch/buemplizer-orgelserenaden, Januar 2013

Ferner gilt Sieber als „Befreier der Orgel“ hinsichtlich der Rolle der Orgel als Kirchenmusikinstrument. Der Komponist und Instrumentalist spielt und jongliert mit einer Vielzahl kontrastierender Stile und vereint sie mit untypischen Kulturen und Partnern und bringt sie mit Erfolg in die Kirche zurück. Dieses Talent habe ihm grosse internationale Anerkennung gebracht, bestätigte die Stadtluzerner Kunst- und Kulturpreiskommission.

Roger Manzardo, Der Sonntag, 2. September 2012

Die 5. Orgelsommermatinee am vergangenen Samstag überraschte mit ungewöhnlichen, hier noch nie gehörten Klängen. Der Magier an der Sandtner-Orgel war der sympathische Luzerner Titularorganist und Komponist Wolfgang Sieber, der mit seiner Mixtur aus Carlos Santana, Freddie Mercury, Bobby McFerrin und Wolfgang Amadeus Mozart faszinierte.

Gernot Walter, Augsburger Allgemeine, 17. Juli 2012

....eroberte Wolfgang Sieber auch die letzten Besucherherzen, die sich wahrlich zur Standing Ovation hinreissen liessen....Dem grossen Meister und Menschenfreund Wolfgang Sieber gelang es ein weiteres Mal, die Orgel auch Menschen zugänglich zu machen, die kirchlich nicht mehr mit solchen Klängen versorgt werden...

Ruth Mory-Wigger, Willisauer Bote, 8. Mai 2012

Es war ein Konzert, nach dem man sich als Zuhörer eine Zweitkarriere als Organist wünschte. Um einmal hoch oben an der Hoforgel über alle die fantastischen Klänge gebieten zu können, die Wolfgang Sieber dem Wunderinstrument....entlockte.

Urs Mattenberger, Neue Luzerner Zeitung, 21. Juli 2011

Der Organist...verstand es, den gewaltigen sakralen Raum in seine Überlegungen miteinzubeziehen...Die Voraussetzungen für ein eindrückliches Konzert hätten besser nicht sein können....

Das facettenreiche ... Dreikönigskonzert setzte einen hohen Massstab für die kommenden Jahre.

(zum Engelberger Dreikönigskonzert 2010)

Primus Camenzind, Neue Nidwaldner Zeitung/Neue Obwaldner Zeitung, 11. Januar 2010

Kunst und Alltag sind auch da nah vereint. Das macht die Vergabe des Kunstpreises umso sinnvoller und sympathisch. Denn oft gehen solche Preise an Personen, die etabliert sind und sie kaum noch brauchen. Im Fall Sieber ist das anders: Ausgezeichnet wird ein Künstler, der tatkräftig mitten im Leben steht.

Neue Luzerner Zeitung, 14. November 2009

Silberhelle Fingerzirkel wechselten zu kraftvollen Fanfaren, die in Lautstärke nahezu die Schmerzgrenze erreichten.Sieber versteht es wie kein zweiter, Lieblichkeit neben volle Wucht zu setzen, ohne dabei jemals zu stolpern.

Rolf Rechsteiner, Der Rheintaler, 5. Januar 2009

Wolfgang Sieber und die Kapelle Alderbuebe spielten zwar witzige, liebenswerte und auch überaus unterhaltsame Musik, aber es fiel dabei auf, dass sie sich ihr mit der gleichen Sorgfalt widmeten..

Sie erspürten sensibel den Charakter der verschiedenen Stücke,...so empfand man immer das grosse Engagement der Musiker, die technische Präzision der Instrumentalisten und die echte musikalische Ausdrucksweise der Künstler.

Ralph A. Ottiger, Der Toggenburger, 8. März 2001

Pressestimmen zu CDs

In DANCING ON A BRIDGE wird sie (die Luzerner Hoforgel) zum Schauplatz für eine atemberaubende Begegnung zwischen Ost und West: Die filigrane chinesische Laute Pipa mit ihren subtilen Zwischentönen trifft auf das 20-Tonnen-Instrument mit seiner 350-jährigen Geschichte. (...) Aus dem Kontrastreichtum der beiden Instrumente entstanden unglaublich ansprechende "Lieder ohne Worte": Klangwelten sowohl für die poetische Bildsprache chinesischer Dichtung als auch die messerscharf pointierte Balladenkunst der Schweizer Liedermacher-Legende Mani Matter.

Link

 

Entstanden ist eine CD, die wenige Originalstücke, dafür umso mehr virtuos inszeniertes, von beiden Musikern arrangiertes Feuerwerk enthält...Die grosse Bandbreite der Hoforgel und das sensible Spiel von Wolfgang Sieber geben (Mahlers 2. Sinfonie) eine erstaunliche Weite. Immanuel Richter spielt seine Trompete brillant, mit weitem solistischen Gestus und furioser Artikulation.

Zentralschweiz am Sonntag, 2. Dezember 2012, zur CD „Per Sempre“

...Registrierungen, mit denen Sieber eine Klangssensibilität erziehlt, die romantischer Orchestersinfonik mit ihren Misterioso-Timbres sowie kernigen und zungenscharfen Plenumgewittern...in nichts nachsteht.

Neue Luzerner Zeitung, 20. Dezember 1999, zur CD „Wolfgang Sieber plays Max Reger“

Die CD „In Memoriam Francesco Raselli“, die Lukas Christinat und Wolfgang Sieber eingespielt haben, liefert ein 60-minütiges Klangereignis vom Feinsten.

Clarino.print 1/03

Cher Wolfgang,

Le magazine français de l'orgue Orgues Nouvelles va faire paraître un dossier sur Jean Langlais. En même temps, cette revue est accompagnée d'un cd avec différentes musiques. Pour illustrer Jean Langlais j'ai voulu qu'il y ait sur ce cd le "Te Deum" enregistré par Langlais à Ste Clotilde en 1955, et pour la musique vocale votre version de la Missa brevis (Messe d'Escalquens) enregistrée à la Hofkirche par votre chœur sous votre direction avec vous à l'orgue, magnifique enregistrement privé qui est pour moi le meilleur.


Marie-Louise Langlais, 5. März 2013

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Michael Hug

St. Galler Tagblatt

20. Februar 2017

Rino Hosennen

St. Galler Tagblatt

20. Februar 2017

Gerda Neunhoeffer

Neue Luzerner Zeitung

21. Juni 2016

Sabine Schmid

St. Galler Tagblatt Online

29. April 2016

Rot. Kurt Bischof in

Rotary Suisse-Liechtenstein

März 2016

Peter Küpfer

St. Galler Tagblat

4. Januar 2016

Wolfgang Sieber im Interview mit Leo Dick

KKL Programm zum

Tastentag,

22. Nov. 2015

Carola Nadler

St. Galler Tagblatt Online

13. Januar 2015

Paul Jud

Einsiedler Anzeiger

19. Mai 2015

Michael Hug

Toggenburger Tagblatt

24. November 2014

Appenzeller Volksfreund

5. Januar 2015

Bettina Kugler

St. Galler Tagblatt

18. Oktober 2014

Die Botschaft

26. November 2014

Urs Mattenberger

Neue Luzerner Zeitung

8. Januar 2014

Hansruedi Kugler

Appenzeller Zeitung

12. November 2013

Fritz Schaub
Neue Luzerner Zeitung
19. September 2013

Jean-Marie Schreiber
l'Alsace
8. September 2013

Ralpf Bittner
Neue Westfälische
5. August 2013

Roger Manzardo
Der Sonntag
2. September 2012

Gernot Walter
Augsburger Allgemeine
17. Juli 2012

Ruth Mory-Wigger
Willisauer Bote
8. Mai 2012

Marcus Wismer
St. Galler Tagblatt
15. November 2011

Urs Mattenberger
Neue Luzerner Zeitung
21. Juli 2011

Primus Camenzind
Neue Nidwaldner Zeitung/
Neue Obwaldner Zeitung
11. Januar 2010

Neue Luzerner Zeitung
14. November 2009

Peter Hagmann
Laudatio Verleihung des Luzerner Kunstpreises,
15. November 2009

Ruth Schweikert
Sonntags-Zeitung
14. Oktober 2001

Weitere Artikel zu verschiedenen Themen zum Downloaden.

Das grosse "Stubete-Interview"
Subete 1/2006

Interview von Zita Motschi in "Die Kirche und ihre Musik"
"Herr der Klänge"
Kirchenmusik 14-2009

"Von der Kunst, Jugendliche für die Orgel zu begeistern"
Schweizer Musikzeitung 7/8-2010

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